
In Amerika gibt es bedeutend mehr Sorten von Rindersteaks als bei uns in Deutschland. Amerikanische Steaks werden überwiegend aus dem Rücken des Rindes geschnitten. Während bei uns die Rinder nur ein Jahr alt werden dürfen, sieht das in Amerika anders aus. Das Fleisch soll reifen, zuerst am Tier und dann wird es abgehangen. Dadurch wird das Fleisch natürlich dunkler und wir Deutschen denken, es sei schlecht. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Je länger das Fleisch abgehangen wird, desto zarter sind die Steaks.
Welche Steaks sind aus dem Rücken geschnitten?
Aus dem Rinderrücken werden vor allen Dingen das T-Bone-Steak, das Porterhouse-Steak und das Rib-Eye-Steak geschnitten. Hierbei dürfte es sich auch um die besten Steaks überhaupt handeln. Den größten Filetanteil findet man im Porterhouse-Steak. Es besteht eigentlich aus zwei verschiedenen Fleischstücken, nämlich dem Filet und dem Roastbeef. Der Name Porterhouse-Steak ist darauf zurückzuführen, dass in New York Restaurants dunkles Starkbier (Porter’s ale) an Hafenarbeiter ausschenkten. Diese Restaurants wurden Porterhouse genannt. Eines dieser Restaurants verkaufte dann irgendwann die Steaks mit einem Gewicht von 500 bis 800 Gramm und einer Dicke von vier bis sieben Zentimetern zu dem Starkbier. Seitdem gibt es das Porterhouse-Steak. Das T-Bone-Steak hat einen geringeren Filetanteil als das Porterhouse-Steak. Der Name kommt von dem Knochen in T-Form, durch den Roastbeef und Filet voneinander getrennt werden. Zu den beliebtesten amerikanischen Steaks gehört das Rib-Eye-Steaks. Der Name kommt von dem eiförmigen Fettkern. Das Fleisch ist marmoriert und durchwachsen und dadurch besonders zart. Aus diesem Rippenstück werden nicht nur amerikanische Steaks geschnitten, auch als Braten ist dieses Rippenstück besonders beliebt, da es so zart und saftig ist.
Statt Fast-Food ein schönes Stück Fleisch
Bei einem Urlaub in Amerika wird man sicherlich oft Fast-Food zu sich nehmen. Aber sicherlich bekommt man auch einmal Hunger auf ein schönes Stück Fleisch. Da bieten sich in Amerika viele Steak-Restaurants an, in denen man, wenn auch nicht gerade für wenig Geld, erstklassige amerikanische Steaks bekommt. Mit einem Porterhouse-Steak von 500 bis 800 Gramm braucht man sicherlich keine Beilagen mehr. Auf jeden Fall aber sollte man eine der hausgemachten Barbecue Soßen probieren, die ja auch gut schönen amerikanischen Steaks passen. Oder aber man besucht einmal ein richtiges Barbecue. Wenn man dazu eine Gelegenheit findet, sollte man es keinesfalls versäumen, eines der amerikanischen Steaks, aber auch andere amerikanische Spezialitäten zu probieren.
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