Die Geschichte der Einwanderer nach Nordamerika
Schon vor über 30.000 Jahren kamen die ersten Bürger, die Jäger und Nomaden nach Nordamerika und auch heute noch prägen sie das Bild dieses Landes. Nachdem 1492 als erster Europäer der Italiener Christoph Columbus in der Neuen Welt landete, kamen die ersten Einwanderer Ende des 15. Jahrhunderts aus Europa in die Neue Welt. Aber erst 100 Jahre später, im Jahr 1607, wurde in Jamestown, Virginia die erste Kolonie gegründet. In den folgenden Jahren migrierten immer mehr Puritaner aus England in die Neue Welt. Die Puritaner waren als neue Bürger Nordamerikas der Meinung, sie seien von Gott auserwählt, dieses Land zu erschließen. Noch heute wird der Charakter der Vereinigten Staaten von diesem Gedanken geprägt. Mit der Unabhängigkeitserklärung der USA beginnt im Jahr 1766 die offizielle Geschichte der Bürger und des Landes. Die bis zum Jahr 1733 in Nordamerika entstandenen 23 englischen Kolonien sind bekannt als die Gründerstaaten.
Die Geschichte der Bürger der Südstaaten
Der Süden Amerikas war schon von je her die Heimat der Indianer. Hier lebten die Stämme der Cherokee, der Choctaw und der Chickasaw. Im 16. Und 17. Jahrhundert machten Ihnen die Europäer das Land streitig, konnten sich aber erst im 18. Jahrhundert endgültig durchsetzen. Für die Bürger im Süden des Landes erlangte die Sklaverei zunehmend an Bedeutung. Während im Norden die Abschaffung der Sklaverei gefordert wurde, stand der Süden voll dahinter, begründet mit der wirtschaftlichen Bedeutung und Rentabilität der Sklaverei. Dies führte schließlich zum Bürgerkrieg im Jahre 1861, dessen Ende dann auch das Ende der Sklaverei bedeutete. Nach Beendigung des Krieges folgte der Wiederaufbau in den Südstaaten, aber gleichzeitig auch die Ausbreitung der Bevölkerung nach Westen. Allerdings verbesserte sich die Situation der schwarzen Bevölkerung nur unwesentlich und nur so lange, wie die Unionstruppen im Land waren. Nach ihrem Abzug wurde die schwarze Bevölkerung der Südstaaten wieder ausgenutzt und benachteiligt.
Religionsfreiheit und Politik
Die Bürger der USA entschieden sich schon früh für die Trennung von Kirche und Staat, denn schon die ersten Siedler hatten den Wunsch nach Religionsfreiheit. So ist es nicht verwunderlich, dass hier die unterschiedlichsten Religionen zu finden sind, wie zum Beispiel die Amischen, die Mormonen oder auch die Quäker. Durch die Unabhängigkeitserklärung und die Verfassung besitzen die Bürger der USA eine der ältesten Demokratien. Geprägt wird die Politik durch die Präsidialdemokratie, der Präsident der Vereinigten Staaten ist auch gleichzeitig Regierungschef. Er wird alle vier Jahre durch die Bürger neu gewählt.