Sklaverei

Sklaverei USA  – Beginn

Schon in der Antike machten die Völker Gebrauch von Sklavenarbeit. Im Unterschied dazu war die Sklaverei in den USA definiert über die Zugehörigkeit zu einer Rasse, denn hier wurden nur Indianer und Schwarze versklavt. Von englischen Seefahrern wurden im Jahr 1691 eine geringe Anzahl Sklaven nach Jamestown gebracht. Da es sich um eine geringe Anzahl handelte, unterlagen sie dem Status, der Dienern und versklavten Indianern gleichkam. Erst mit zunehmender Anzahl wurde 1641 der Status der Sklaven in der Kolonie Massachusetts geregelt. Allerdings wurde durch die Gesetze nur die Verfahrensweise mit entlaufenen Sklaven geregelt. Hohe Strafen für die Flucht waren beispielsweise im Code Noir aus dem Jahr 1685 für die Sklaverei USA festgelegt. Währen des Unabhängigkeitskrieges wurden dann Gesetze erlassen, die auch den Sklaven einige Rechte einräumten. So durften sie heiraten, eine Religion ausüben und sie hatten ein Recht auf soziale Absicherung. Ja selbst eine Regelung für die Freizeit war vorgesehen. Allerdings hielt sich während der Sklaverei USA keiner an die Gesetze. Sklaven wurden gequält und mit harten Strafen genötigt, ihren Herren Gehorsam zu leisten. Auch vor Mord an Sklaven wurde nicht zurückgeschreckt, obwohl es gesetzlich untersagt war.

Hochzeit für die Sklaverei USA – der Plantagenanbau

Mit der Einführung des Plantagenanbaus in den südlichen Kolonien, war der Bedarf an Arbeitskräften so rapide angestiegen, dass die körperlich schwere Arbeit nur mit Hilfe von Sklaven erledigt werden konnte. Und auch der Norden des Landes fand es nun schicklich, sich Sklaven zu halten. Allerdings mit einem Unterschied, in den nördlichen Kolonien wurden die Sklaven fast nur für die Hausarbeit gehalten. Allerdings wurde von vielen Amerikanern die Sklaverei USA und der Handel mit Menschen verabscheut. Sie waren der Meinung, dass der Handel mit Sklaven im Widerspruch zu den Grundsätzen der Freiheitsdeklaration steht. Zu diesen Menschen gehörten Männer wie Benjamin  Franklin, George Washington und Thomas Jefferson. Die Diskussion über die Abschaffung der Sklaverei ging in zwei Richtungen. Die einen wollten, dass  die Sklaverei USA schrittweise angeschafft wird, die anderen wollten sie sofort beenden.

Nachdem 1792 Dänemark und 1807 England den Sklavenhandel abgeschafft hatten, war auch die Neue Welt so weit den Sklavenhandel zu beenden. 1814 verabschiedeten fast alle europäischen Länder auf dem Wiener Kongress Gesetze, die den Handel mit Sklaven untersagten. Damit diese Gesetzte auch eingehalten wurden, schlossen die Engländer mit den Vereinigten Staaten einen Vertrag, der vorsah, sich gegenseitig zu kontrollieren. Nun mussten auch die Sklavenhalter umdenken, denn fortan war es für sie unmöglich, neue Sklaven zu importieren. Zum Leidwesen der freiheitsliebenden Bürger Amerikas dauerte die Sklaverei in den Südstaaten noch bis zum Ende des amerikanischen Bürgerkrieges an. Erst als Abraham Lincoln am 22. September 1862 eine Proklamation herausgab, die die Sklaverei beendeten, wurde die Sklaverei in den USA auch offiziell beendet.

 

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