Skyscraper Museum – ein modernes Museum

New York ist als Stadt der Wolkenkratzer bekannt. Neben vielen anderen Sehenswürdigkeiten ist auch der Anblick der New Yorker Skyline ein einmaliger Anblick. Mit Sicherheit ist es eines der beliebtesten Fotomotive oder auch auf Ansichtskarten der Stadt zu sehen. Um die Geschichte der Architektur der Wolkenkratzer und die Entstehung der Gebäude für die Besucher anschaulicher zu machen, wurde in der Stadt das Skyscraper Museum gegründet.

Die Beginne des Skyscraper Museum waren im kleinen Rahmen gehalten. Die Geschichte der großen Gebäude, aber auch Sinn und Zweck für die Gesellschaft und die Stadt New York wurden analysiert und ausgewertet. Außerdem begannen die Ausstellungen mit ihren ersten Zügen in dem Jahre 1996. Allerdings nicht in den Räumlichkeiten, in denen es gegenwärtig zu finden ist. Stehen die Besucher vor dem Museum, werden sie auf Grund des Ausblicks auf die Skyline gut auf das Museum eingestimmt. Auf einer Fläche von etwa 5800 Quadratmetern werden in verschiedenen Räumen die Themen Architektur und Wolkenkratzer der Stadt New York behandelt. Verschiedene Ausstellungen, die auch regelmäßig wechseln, finden großen Anklang bei den Besuchern der Stadt. Aber auch Einheimische kommen immer wieder gern hierher um so mehr über die Entstehung ihrer Heimat zu erfahren. Studenten der Architektur erlangen hier umfangreiches Wissen, das ihnen beim Studium sehr weiterhelfen kann. Doch wie das ganze Leben ist auch die Baubranche sehr schnelllebig. Am laufenden Band werden neuere und höhere Häuser gebaut, deren Beschaffenheit sich auch dementsprechend ändert und den neuen Herausforderungen angepasst werden müssen. Doch auch hierüber versucht das Skyscraper Museum seine Besucher auf dem aktuellen Stand zu halten.

Ein Besuch im Skyscraper Museum ist trotz der vielen technischen Details und den zahlreichen und vielseitigen Exponate auch für Kinder gut geeignet. Es werden verschiedene Führungen, aber auch Workshops angeboten, die speziell auf diese Altersklassen sind. So können Kinder auch ihr erstes eigenes Haus dabei entwickeln und erbauen. Größere Gruppen, die Interesse am Besuch des Museums haben, sollten sich vorher anmelden. Denn größere Personengruppen können auch außerhalb der Öffnungszeiten nach vorheriger Absprache das Museum besuchen. Das Skyscraper Museum befindet sich, wie eine Vielzahl anderer Sehenswürdigkeiten, in Manhattan. Die genaue Adresse ist 39 Battery Place. Das Museum ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Geöffnet ist das Skyscraper Museum mittwochs bis sonntags von 12 bis 18 Uhr.

Ellis Island – Insel des Schicksals

Ellis Island ist eine Insel, die im Gebiet des New Yorker Hafens liegt. Wer die Freiheitsstatue in New York aufgesucht hat, dem ist auch Ellis Island mit Sicherheit ein Begriff. Denn die kleine Insel liegt in unmittelbarer Nähe der weltbekannten Sehenswürdigkeit. Zusammen mit der Freiheitsstatue bildet die Insel ein National Monument der Vereinigten Staaten.

Menschen, die in die USA einreisen wollten, um sich dort ein neues Leben aufzubauen mussten in den Jahren 1892 bis 1952 zuerst nach Ellis Island. Das Schicksal von über 12 Millionen Menschen wurde hier entschieden. Denn wem die Einreise in das Landesinnere verwehrt wurde, der musste auf der Insel bleiben oder zurück auf die Insel gehen. Dort mussten sie die Zeit verbringen, bis sie mit einer Fähre weiter reisen konnten. Da die Tickets für die Fähre zur damaligen Zeit allerdings sehr teuer waren, haben viele Menschen ihre ganzen finanziellen Mittel dafür aufgebracht. Andere haben sich dafür sogar verschuldet. So war es möglich, dass bis zu 12000 Menschen am Tag versuchten nach Ellis Island zu gelangen. Annie More war am 1. Januar 1892 die erste erfasste Immigrantin auf der Insel. Die Irländerin musste sich einer Untersuchung, die zwei Minuten dauerte, unterziehen. Ellis Island trägt auch den Beinamen Träneninsel. Diesen Namen hat die Insel bekommen, weil sich hier zahlreiche Schicksale abgespielt haben. Leider für viele Menschen mit einem negativen Ausgang. Denn Personen, die krank oder vorbestraft waren, durften nicht einreisen. Ebenso erging es Menschen, die weder lesen noch schreiben konnten.

Da die Zahl der Immigranten immer mehr abnahm und schließlich nur noch wenige Menschen pro Tag einreisen wollten, wurde 1954 die Einwanderungsbehörde geschlossen. Diese Gebäude werden in der heutigen Zeit als Museum genutzt. Hier können die Lebensgeschichten von den Einwanderwilligen nachempfunden werden. Denn anhand von Fotos und anderen Bildern ist das Verweilen dargestellt. Heutzutage kann man diese Situation nur schwer nachvollziehen. Mit den Passagierlisten aus der damaligen Zeit kann noch heute nach vollzogen werden, wer auf der Insel war. Viele Menschen finden so einen Teil ihrer Wurzeln und ihrer Vorfahren wieder. Wer die Insel und das Museum besuchen möchte, sollte mehr Zeit einplanen an diesem geschichtsträchtigen Ort.