Acadia-Nationalpark auf Mount Desert Island

Zu den meist besuchten Nationalparks in den USA gehört der Acadia-Nationalpark. Er befindet sich an der Küste von Maine und verfügt über eine zerklüftete Felsküste und eine raue, bergige Landschaft und Seen. Er ist ungefähr 192 Quadratkilometer groß. Der größte Teil befindet sich auf Mount Desert Island sowie auf einigen kleineren Inseln. Ein kurzer Damm führt vom Festland nach Mount Desert Island. Die Insel ist nur zu einem Teil der Acadia-Nationalpark. Der Rest der Insel ist bewohnt. Auf Grund der wunderschönen Gegend sind hier die Grundstückspreise entsprechend hoch. Der Eingang zum Nationalpark befindet sich am Hafen Bar Harbor. Bar Harbor ist auch der Hauptort der Insel.

Im östlichen Teil von Mount Desert Island befinden sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Sie befinden sich alle an der Park Loop Road. Auch der Leuchtturm von Bar Harbor befindet sich im Acadia-Nationalpark. An der Süd-Ost-Küste befindet sich eine Felsküste, die stark zerklüftet ist und an der immer eine starke Brandung vorherrscht. Vom Cadillac Mountain, dem höchsten Berg des Acadia-Nationalpark aus hat man eine wunderschöne Aussicht über den gesamten Park. Hier befindet sich auch der Punkt der USA, an dem man den Sonnenaufgang als erstes bewundern kann.

Wie entstand der Acadia-Nationalpark?

Vor mehr als 5000 Jahren sollen bereits Indianer auf Mount Desert Island gewohnt haben. Im Jahre 1604 wurde die Insel zum ersten Mal von einem Europäer erwähnt. Dieser meinte, auf diesen Bergen gäbe es keine Vegetation. Er nannte die Insel „Isle de Monts Deserts“, woraus Mount Desert Island wurde. In den nächsten 150 Jahren, war es wegen herrschender Kriege zu unsicher, sich auf der Insel niederzulassen. 1761 jedoch machten englische Siedler die Insel zu ihrer Heimat. Mitte des 19. Jahrhunderts schließlich kamen die ersten Touristen auf die Insel. Reiche, wie Rockefeller und Ford kauften hier Land und verwandelten die Insel zu einem Ziel für Reiche. Durch sie ist jedoch der Acadia-Nationalpark zu verdanken. Ab 1901 kauften Rockefeller und einige andere wiederum Land, diesmal aber, um es zu schütze. Im Januar 1915 schließlich wurde der Park gegründet und dem Staat geschenkt mit der Auflage, hieraus ein Naturschutzgebiet zu machen. Damals hieß der Park Sieur de Monts National Monument. Im Februar 1919 wurde er umbenannt in Lafayette Nationalpark. Am 19. Januar 1919 schließlich wurde er zu Acadia-Nationalpark umbenannt.

Great-Smoky-Mountains-Nationalpark

Die US-Bundesstaaten North Carolina und Tennessee teilen sich das Areal des meist besuchten Nationalparks in Amerika. Über den Great-Smoky-Mountains-Nationalpark erstreckt sich ein Waldgebiet, das zu den ältesten der Erde zählt und gleichzeitig ebenfalls das größte Urwaldgebiet im östlichen Teil der Vereinigten Staaten ist. Der Park selbst wurde bereits im Jahre 1934 gegründet. Etwa 50 Jahre später wurde die Bedeutung des Great-Smoky-Mountains-Nationalpark durch die UNESCO unterstrichen, die den Nationalpark zum Weltnaturerbe erhob. Jährlich kommen bis zu 10 Millionen Besucher hierhin. Obwohl diese Besucherzahl immens groß erscheint, trifft man auf den 450 Kilometern Straßen und 1.400 Kilometern Wanderwege nur sehr selten auf andere Menschen. Die Campingplätze, Parkmöglichkeiten und die verschiedenen Sehenswürdigkeiten liegen rund um den Park im äußeren Bereich. Das Parkinnere ist nur auf Wanderwegen zu erkunden.

Mit jeweils über 2.000 Metern sind der Clingmans Dome und der Mount Guyot die höchsten Erhebungen im Great-Smoky-Mountains-Nationalpark. Der Clingmans Dome liegt auf der Grenze der beiden Bundesstaaten. Mount Guyot liegt zwar in North Carolina, grenzt aber dennoch an Tennessee. Die beiden Berge locken zahlreiche Wanderer und Kletterer. Eine Sehenswürdigkeit von Menschenhand ist das Freilichtmuseum der Stadt Oconaluftee. Hier kann der Besucher verschiedene historische Gebäude der Gegend in und um den Great-Smoky-Mountains-Nationalpark besichtigen. Einige Naturstationen, die Auskunft über die Flora und Fauna geben sind rund um den Park errichtet worden. Durch die enormen Höhenunterschiede des Parks, die von 250 Metern bis über 2.000 Meter reichen, gibt es in diesem Gebirge eine besonders große Artenvielfalt. Allein 4.000 unterschiedliche Pflanzen- und dazu 130 Baumarten begrünen die Berge in den verschiedenen Höhen. Ebenso vielfältig ist das Leben der Fauna. Das Vorkommen der Schwarzbären, die zum Symbol der Smoky Mountains geworden sind, beträgt im Areal des Parks etwa 1.800 Exemplare. Insgesamt 60 Säugetierarten, 240 Vogelarten, 80 Reptilienarten und fast 60 unterschiedliche Arten der Unterwasserwelt tummeln sich hier. Kein Wunder also, dass die UNESCO den Great-Smoky-Mountains-Nationalpark schon so frühzeitig in ihre Liste der Weltnaturerbe aufgenommen hat.

Zu erreichen ist der Great-Smoky-Mountains-Nationalpark von Tennessee aus über den Highway 66 am Zugang Gatlinburg. Von South Carolina gibt es einen Eingang nahe Cherokee. Der Appalachian Trail ist ein beliebter Fernwanderweg, der ebenfalls einen Zugang bietet. Außerdem führt die Blue Ridge Parkway vom Shenandoah Nationalpark hierher. Die offizielle Website des Nationalparks bietet unter www.nps.gov weitere Informationen und Details zum Park.

Yellowstone-Nationalpark – ältester Nationalpark der Welt


Weit über die Grenzen der USA hinaus bekannt ist der Yellowstone-Nationalpark. Er liegt im US-Bundesstaat Wyoming und ist der älteste Nationalpark der USA und der Welt. Er wurde am 1. März 1873 zum Nationalpark erklärt und steht seit diesem Zeitpunkt unter dem besonderen Schutz. Deshalb und auch dass die Natur nicht weiter angegriffen wird, gelten im Park besondere Verhaltensregeln, die für die Besucher gelten. Außerdem ist der Yellowstone-Nationalpark 1978 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden.

Im Yellowstone-Nationalpark leben viele Tiere, die in anderen Gegenden des Landes seltener anzutreffen sind. So gibt es hier Bisons, aber auch Pumas und Luchse. Aber auch verschiedene Arten von Bären und Wölfen sind hier im Park zu finden. Besonders für Vogelkundler eignet sich ein Besuch des Parks, da hier über 300 verschiedene Vogelarten leben. Die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten ist für viele Menschen ein besonderes Erlebnis. Dies sollte jedoch aus der Distanz stattfinden, so dass die Tiere nicht erschreckt oder verscheucht werden. Auch die Pflanzenwelt ist hier im Nationalpark gut ausgeprägt und auch hier sind Pflanzen vorhanden, die unter Schutz stehen.

In und um den Yellowstone-Nationalpark gibt es zahlreiche Möglichkeiten, den Aufenthalt im Park zu gestalten. Für wanderfreudige Besucher bieten sich auf dem Gelände über 2000 Kilometer, auf denen der Park erkundet und die Natur genossen werden kann. Wer möchte, kann einen Teil des Parks mit dem Kajak erkunden. Oder hoch zu Ross-einfach auf dem Rücken der Pferde die Wege erforschen. Durch die Berge eignet sich der Besuch gut für Bergsteiger. Wer es doch etwas ruhiger bevorzugt, der kann die Ruhe beim Fischen genießen. Es gibt zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten im Umkreis des Yellowstone-Nationalpark. Für bequeme Menschen empfiehlt es sich eines der Hotels aufzusuchen. Für die naturverbundeneren Besucher lohnt sich das Camping. Hierbei sollten die Regeln beachtet werden und keine Reste hinter lassen werden.

Der Nationalpark ist von fünf Stellen aus zugänglich für die Besucher. Von Mai bis Oktober ist Hochsaison auf dem Gelände des Yellowstone-Nationalpark. Im Juni, Juli und August sind alle Einrichtungen des Parks geöffnet und für Besucher zugänglich. Wer den Park im Winter besuchen möchte, der sollte sich vorher genau über die örtlichen Begebenheiten informieren.

Grand-Canyon-Nationalpark – beeindruckendes Naturschauspiel

Eines der größten und beeindruckendsten Naturschauspiele der Welt ist der Grand-Canyon-Nationalpark. Die Größe und Weite der Landschaftszüge sorgen immer wieder für Verwunderung bei den jährlich etwa fünf Millionen Besuchern des Nationalparks. Der Park befindet sich im Norden des US-Bundesstaates Arizona. Um den Canyon in seiner heutigen Pracht und Vollkommenheit zu erleben, war eine Entstehung über viele Jahre nötig. Bereits vor Millionen von Jahren wurde auf dem Boden eines Meeres dieser Felsen gebildet. Beim Zusammenstoß von Kontinentalplatten wurde die damalige ganze Region angehoben. So entstanden die Colorados. Die Berge besitzen eine Höhe von bis zu 2750 Meter über dem Meeresspiegel. Nach und nach entstand das Tal des Colorado River, um die Gegend mit Wasser zu versorgen. Dies geschah, indem verschiedene Erd- und Gesteinsschichten erodierten. Der 1600 Meter tiefe Einschnitt des Grand Canyon wurde im Laufe der Jahre durch den Fluss geprägt.

Es gibt eine interessante und vielseitige Tier- und Pflanzenwelt auf dem Gebiet des Grand-Canyon-Nationalpark. Vor allem für Kinder ist es sehr interessant Tiere wie Hirsche, Kojoten und viele andere beobachten zu können. Allerdings sollte dies aus einer größeren Distanz geschehen, da die Tiere oftmals sehr menschenscheu und schreckhaft sind. Aber auch die Vielzahl der Vogelarten ist für Interessierte sehr breit gefächert. Der Grand-Canyon-Nationalpark eignet sich, um mehrere Tage in der Gegend zu verweilen. Hierfür gibt es sowohl Campingplätze als auch Hotels in der unmittelbaren Umgebung und im Park selbst. Zum Schutz der Natur sollte sich beim Besuch des Nationalparks an die Regeln gehalten werden. Somit werden noch viele andere Besucher Freude bei der Erkundung des Grand-Canyon-Nationalpark haben. Der Park bietet neben dem Wandern auch die Möglichkeit, auf einigen Strecken mit dem Boot erkundet zu werden. So werden Touren mit dem Schlauchboot auf dem Colorado River angeboten. Oder die Natur bei einem Ausritt genießen, auch das ist hier möglich.

Eine Vielzahl der Besucher sucht den Grand-Canyon-Nationalpark auf, um Zeit in der Natur und eventuell auch mit der Familie oder Freunden zu verbringen. Einfach Abstand vom alltäglichen Stress bekommen und neue Kraft tanken, das ist nirgendwo so gut möglich wie in der freien Natur. Der nd-Canyon-Nationalpark verfügt über zwei Besucherzentren. Hier können Informationen zum Park und seinen Tieren und Pflanzen eingeholt werden. Außerdem stehen Ranger gerne bei Fragen zur Verfügung. Über das ganze Jahr finden Veranstaltungen verschiedener Arten statt. Im Sommer werden Touren durch den Park angeboten, die von den erfahrenen Rangern angeführt werden.

Grand-Teton-Nationalpark – einen Ausflug wert


Der Grand-Teton-Nationalpark ist südlich des Yellowstone-Nationalparks im Westen von Wyoming gelegen. Der Park wurde bereits 1929 als Nationalpark eingestuft und seit diesem Zeitpunkt wird er nach den bestehenden Vorschriften und Gesetzen geschützt. Durch den Park ziehen sich die Berge der Teton-Gebirgskette. Der höchste Punkt im Grand-Teton-Nationalpark ist der Grand Teton mit einer Höhe von 4198 Meter. Aber auch hohe Berge mit Höhen von über 2000 Meter sind vertreten. Des Weiteren sind 12 Gletscher in der Gebirgskette zu finden. An ihnen versuchen sich immer wieder Kletterer und Extremsportler.

Neben Ruhe und Erholung bietet der Grand-Teton-Nationalpark auch weitere Möglichkeiten, den Aufenthalt zu gestalten. Besonders für Wanderer ist er sehr interessant und empfehlenswert. Auf einer Gesamtlänge von über 300 Kilometer sind Wanderwege verschiedener Schwierigkeitsgrade vertreten. So können Wandertouren unternommen werden, die zwischen einigen Stunden bis hin zu mehreren Tagen andauern können. Es empfiehlt sich immer auf ausreichend Proviant zu achten, denn gerade in der Höhe der Berge benötigt der Körper mehr Energiezufuhr. Auch bei Bergsteigern und Kletterern ist der Grand-Teton-Nationalpark von großer Beliebtheit. Auf Grund seiner Wasservielfalt- es gibt zahlreiche Seen und Flüsse innerhalb des Parks- ist er auch bei Wassersportfreunden beliebt. Wer Rafting ausprobieren möchte oder diesen Sport betreibt, wird hier garantiert seinen Spaß finden. Ruhiger, aber dennoch sehr vielseitig sind die Möglichkeiten hier zu fischen. Den frisch gefangenen Fisch kann man dann am Abend zubereiten. Durch seine Lage ist der Grand-Teton-Nationalpark auch für verschiedene Wintersportarten geeignet. So besteht in den Wintermonaten die Chance den Park mit Schlittenhunden zu erkunden. Aber auch Skilanglauf ist möglich. Von Camping bis zum Hotelaufenthalt ist alles in der näheren Umgebung des Grand-Teton-Nationalpark möglich.

Wer einen Nationalpark aufsucht, der möchte sich vom Alltagsstress erholen. Egal, ob der Aufenthalt nur wenige Stunden oder doch mehrere Tage andauert, die Ruhe ist hier einmalig. Auch wenn sich viele Menschen im Nationalpark aufhalten ist es trotzdem ein Ort der Ruhe. Viele Besucher kommen aber auch hierher, um Tiere in ihrer natürlichen Umgebung beobachten und erleben zu können. Meist ist dies aber nur aus der Distanz möglich, da die Tiere sehr schreckhaft sind. Auch seltene Pflanzen sind hier zu finden. Sie stehen oftmals unter Naturschutz. Um diese und die Tiere zu erhalten und zu schützen, sollten sich möglichst alle Besucher an die Regeln des Parks halten.

Glacier-Nationalpark – Natur pur

Der Glacier-Nationalpark ist einer der schönsten und vielseitigsten Nationalparks der USA. Er liegt im Bundesstaat Montana an der Grenze zu Kanada. Der Park erstreckt sich auf einer Länge von bis zu 100 Kilometer und einer Breite von bis zu 50 Kilometer über die Berge und Täler der Rocky Mountains hinweg. Der Glacier-Nationalpark besitzt einige Berge, die höher als 3000 Meter sind, aber auch Gletscher.

Der Glacier-Nationalpark bietet die typische Tier- und Pflanzenwelt, die man sich in den Rocky Mountains vorstellen kann. Zahlreiche verschiedene Hirscharten, Ziegen, Bären, Waschbären und Erdhörnchen begegnen den Besuchern öfter. Diese können dann am besten aus der Ferne beobachtet werden. Da die Tiere sehr schreckhaft sind und sonst die Flucht ergreifen. Eher selten, aber dennoch ab und an zu sehen sind beispielsweise Luchse, Otter oder Berglöwen. Besonders vielseitig ist die Vogelwelt im Glacier-Nationalpark. Über 200 Arten sind hier vertreten. Auf Grund der vielen Seen im Nationalpark sind Wasservögel am zahlreichsten vertreten. Bis zu einer Höhe von 1800 Meter sind dichte Laubwälder mit verschiedenen Baumarten vertreten. Aber auch seltene oder geschützte Pflanzen sind zu finden.

Durch seine Beschaffenheit bietet der Glacier-Nationalpark zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten und eignet als Ausflugsziel. Aber auch Urlaube können hier verbracht werden. Denn abseits des Trubels die Natur zu genießen- das ist für viele Besucher ein Argument, um den Park aufzusuchen. Die Art der Übernachtungsmöglichkeiten können die Besucher selbst wählen. So gibt es zahlreiche Zelt- und Campingplätze, aber auch Hotels und Pensionen im Park und rundherum. Eine Offenbarung ist der Park für Wanderer. Es gibt zahlreiche Touren mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Es ist durchaus ratsam, Erfahrungen im Wandern zu haben, denn das eigene Können wird leider oftmals unterschätzt. So gibt es Touren, die nur wenige Stunden dauern, aber auch andere, die über mehrere Tage andauern können. In den Sommermonaten werden auch geführte Touren von den Parkrangern angeboten. So erfahren die Besucher mehr über die Tier- und Pflanzenwelt. Aber auch verschiedene Reittouren innerhalb des Parks werden angeboten. So kann der Park per Ross erkundet werden. Auf Grund der zahlreichen Seen werden auch verschiedene Möglichkeiten geboten, Teile des Parks mit dem Boot kennenzulernen. Wer es doch lieber ruhiger möchte, kann sich dem Angelsport widmen.

Cuyahoga-Valley-Nationalpark

Der Cuyahoga-Valley-Nationalpark befindet sich im US-Bundesstaat Ohio in der Nähe der Städte Cleveland und Akron. Er ist einer der jüngsten Nationalparks der USA, da er erst im Jahre 2000 als Nationalpark eingestuft wurde. Zuvor war er aber bereits als Naherholungsgebiet bekannt und genutzt wurden. Der Nationalpark besitzt eine Größe von etwa 134 Quadratkilometer und lädt neben dem Wandern und Radfahren auch einfach zum Genießen der Natur ein. Besonders Menschen aus Großstädten kommen gerne hierher, um den Park zum Entspannen zu nutzen. Im Park sind neben den 194 Vogelarten auch zahlreiche andere Tierarten vertreten. So gibt es Reptilien, Amphibien, Fische der verschiedensten Arten und weitere Säugetiere. Im Cuyahoga-Valley-Nationalpark können die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung erlebet und beobachtet werden. Aber auch die Pflanzenwelt ist sehr vielfältig.

Das Besondere am Cuyahoga-Valley-Nationalpark ist, dass er mit einer historischen Eisenbahn erkundet werden kann. Die Museumseisenbahn zeigt sich bei Besucher von großer Beliebtheit und ist das einzige öffentliche Verkehrsmittel im Park. Viele Besucher kommen auch auf Grund der Bahn in den Park. Doch dieser hat durchaus mehr zu bieten. Der Brandwunde Wasserfall ist ebenfalls sehr beliebt bei den Besuchern und somit Publikumsmagnet. Die Wälder des Cuyahoga-Valley-Nationalpark eignen sich auch gut zum Wandern und Radfahren umgeben von wunderschöner Natur. Die zahlreichen Wanderwege sind gut beschildert. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich Wandertouren, die von den Parkrangern geführt werden, anzuschließen. Vor allem für Kinder ist es interessant, die Tiere aus der Ferne beobachten zu können. Freunde des Angelsports finden an den Seen Ruhe und Entspannung. Regelmäßig finden auf dem Gelände des Parks Ausstellungen verschiedener Arten und Konzerte statt.

Das Klima ist in der Region in und um den Cuyahoga-Valley-Nationalpark angenehm. Im Sommer liegen die Durchschnittstemperaturen bei 23 Grad, im Winter bei minus zwei Grad. Im Winter sind gute Schneehöhen erreichbar, die sich dann ideal zum Wintersport eignen. Hierfür eignet sich am besten der nordwestliche Teil des Parks.

Der Park ist das ganze Jahr für Besucher geöffnet. Es ist aber möglich, das einzelne Teile mit dem Einbruch der Dunkelheit schließen. Der Cuyahoga-Valley-Nationalpark besitzt fünf Besucherzentren. Dort können verschiedene Informationen zum Park eingeholt werden. Außerdem sind diese Zentren Ausgangspunkt für geführte Touren durch den Park. Das Zelten und Campen ist in diesem Park nicht gestattet. Aber in der nahen Umgebung des Nationalparks gibt es ausreichend Möglichkeiten. Im Park selbst gibt es zwei Hotels.

Rocky-Mountain-Nationalpark- Region der Berge

Er ist sehr bekannt für seine Naturschönheiten und auch für seine Tierwelt. Die Rede ist vom Rocky-Mountain-Nationalpark. Er befindet sich im US-Bundesstaat Colorado etwa 120 Kilometer nordwestlich der Stadt Denver. Er wurde im Jahre 1915 gegründet und erstreckt sich über eine Fläche von etwa1076 Quadratkilometer. Der Park bietet vor allem zahlreiche Wanderwege, die eine Gesamtlänge von mehr als 550 Kilometer besitzen. Außerdem sind im Park über 150 verschiedene Seen vorhanden. Nimmt man die Gesamtlänge der Flüsse und Bäche, entspricht diese etwa 720 Kilometer. Auch eine Vielzahl von Bergen ist im Rocky-Mountain-Nationalpark vorhanden. So besitzen über 60 Gipfel eine Höhe von über 3600 Meter. Der höchste Berg des Nationalparks ist der Longs Peak mit einer Höhe von 4346 Metern.

Von Mitte Oktober bis Mitte Mai dauert der Winter in dieser Region der USA an. Er ist sehr schneereich und bringt eisige Temperaturen mit sich. Doch auch in dieser kalten Jahreszeit ist der Rocky-Mountain-Nationalpark empfehlenswert für einen Besuch. Als die wärmsten Monate in der Region haben sich Juli und August herausgestellt. Hier erreichen die Temperaturen am Tag oft über 30 Grad. Jedoch ist es auch im Sommer möglich, dass die Temperaturen nachts unter den Gefrierpunkt sinken. Gerade beim Camping sollte hier die richtige Ausrüstung vorhanden sein. Auch ist es besonders nachmittags möglich, dass heftige Gewitter auftreten. Im Sommer sind die geführten Wander- Und erkundungstouren, die von erfahrenen Parkrangern geführt werden, sehr gefragt. Hier kann viel über die Geschichte, die Tiere und die gesamte Natur des Rocky-Mountain-Nationalpark in Erfahrung gebracht werden. Auf Grund seiner vielseitigen Wanderwege ist der Park besonders bei Wanderern sehr beliebt. Jedoch sollte man hierfür über eine körperliche Fitness und Wandererfahrung verfügen. Denn immer wieder kommt es vor, dass die örtlichen Begebenheiten und die eigene körperliche Fitness unterschätzt werden. Außerdem sollte immer auf ausreichend Verpflegung geachtet werden.

Durch den Rocky-Mountain-Nationalpark führt die Trail Ridge Road. Sie verbindet Estes Park im Osten mit dem Grand Lake im Westen. Entlang dieser Strecke können Besucher die Landschaft erleben. So gibt es hierfür zahlreiche Aussichtspunkte. An der höchsten Stelle erreicht die Straße bis zu 3713 Meter. Der Milner Pass ist als kontinentale Wasserscheide bekannt. Westlich davon fließt das Wasser in den Pazifik, östlich davon in den Golf von Mexico. Der bekannte Colorado River entspringt hier im Park.
Der Rocky-Mountain-Nationalpark ist das ganze Jahr geöffnet. Wer den Park besuchen möchte, muss hierfür eine Gebühr bezahlen. Für Besucher, die sich vorgenommen haben, mehrere Nationalparks zu besichtigen, ist es ratsam den America The Beautiful Pass zu benutzen.

Der Death-Valley-Nationalpark- ein einmaliges Naturerlebnis

Der Death-Valley-Nationalpark ist auch unter dem Namen Tal des Todes bekannt. Er liegt im Westen der USA. Er erstreckt sich, mit einer Größe von 13500 Quadratkilometer, zum Großteil über den Bundesstaat Kalifornien und zum einem kleinen Teil über Nevada. Bei diesem Park handelt es sich um den trockensten Nationalpark des Landes. Bereits seit 1933 war der Park ein National Monument und ist seit dem Jahre 1994 ein Nationalpark. Der Death-Valley-Nationalpark liegt inmitten zahlreicher Gebirge, die ihn umgeben. Der höchste Berg des Nationalparks ist der Telescope Peak mit einer Höhe von 3366 Meter. Er gehört zum Gebirge Panamint Range. Im Vergleich dazu liegt der niedrigste Punkt des Parks etwa 86 Meter unter dem Meeresspiegel.

Das Klima im Death-Valley-Nationalpark ist heiß und trocken. Die Region gilt als eine der trockensten Regionen des ganzen Landes. Und das obwohl der Nationalpark nur wenige hundert Kilometer vom Pazifik entfernt liegt. So können im Sommer durchaus Temperaturen von bis zu 50 Grad erreicht werden. Von daher sollte beim Besuch des Death-Valley-Nationalparks sehr bewusst auf die Kleidung geachtet werden. Diese sollte im Sommer luftig sein und unbedingt benutzt werden sollte eine Kopfbedeckung. Im Winter sollten sich Besucher nach dem Zwiebelprinzip kleiden. Denn nachdem es zu Tagesbeginn noch recht kühl ist, kann es im Verlaufe des Tages doch warm werden. Generell sollte außerdem darauf geachtet werden, dass ausreichend Proviant, vor allem aber Wasser vorhanden ist.

Wer denkt, dass der Death-Valley-Nationalpark auf Grund der klimatischen Verhältnisse nicht viel zu bieten hat, der irrt sich gewaltig. Neben der einzigartigen Landschaft gibt es auch zahlreiche Tiere, die beobachtet werden können. Das Tier, das sich diesen Lebensbedingungen am besten anpassen und damit umgehen kann ist das Dickhornschaf. Diese Art des Bergschafes hat sich den Lebensumständen der Sierra Nevada angepasst und frisst eine große Vielzahl von Pflanzen. Auch wenn die Region dünn besiedelt ist, gibt es zahlreiche interessante Orte und Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.

Wegen der hohen Temperaturen, gerade im Sommer, liegt die beste Reisezeit für den Death-Valley-Nationalpark in den Monaten Oktober bis April. Das Visitor Centre des Nationalparks ist täglich von 8 bis 17 Uhr geöffnet. Im Park und auch in der näheren Umgebung gibt es zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten verschiedener Arten. Vom Campingplatz über Bed&Breakfast bis hin zum Hotel, alles ist vorhanden.

Der Olympic-Nationalpark – traumhaft schön

Auf der Olympic Halbinsel im Westen des US-Bundesstaates Washington befindet sich der 1938 gegründete Olympic-Nationalpark. Seit 1981 wurde er zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt. Wegen der abgelegenen Lage konnten sich hier Tiere und Pflanzen entwickeln, die nur hier zu finden sind. Biologen und Zoologen betreiben hier gerne ihre Forschungen, da sie hier dadurch natürlich Tiere und Pflanzen finden können, die sie selbst noch nicht kannten. Den einen Teil des Olympic-Nationalpark bildet die zerklüftete Küste. Hier ist es eigentlich immer neblig. Direkt an die Strände grenzt der Wald. Viele Baumstämme liegen deshalb auf dem Strand. Rund um den Olympic Mountain liegt das Hauptgebiet des Parks. Hier gibt es noch viele alte Gletscher. Zum Ende des Parks hin schließt sich „gemäßigter Regenwald“ an. Hier fallen die meisten Niederschläge, außer auf Hawaii.

Im Olympic-Nationalpark befinden sich mehrere Besucherzentren. Das Hauptbesucherzentrum ist bei Port Angeles. Von hier aus geht eine Straße in das in das in einer Höhe 1.585 Metern gelegene Hurricane Ridge. Im Winter ist hier sogar das Skifahren möglich. Hier befindet sich ebenfalls ein Besucherzentrum. Hier oben befinden sich eine Menge Wanderwege und Lehrpfade, die sogar zum Teil asphaltiert sind. Außerdem befinden sich im Park mehrere Lodges zum Übernachten, Campingplätze und zwei Berghotels. Insgesamt kann man im Olympic-Nationalpark fast 1.000 Kilometer erwandern. Der Lake Crescent und der Ozette Lake und zahlreiche Flüsse bieten die Möglichkeit zum Angeln und zum Bootfahren.

Im Olympic-Nationalpark befinden sich also praktisch drei verschiedene Welten. Da ist erst einmal die Küstenregion, mit viel Regen, aber warmen Temperaturen. Hier findet man große Lebensbäume und Sitka-Fichten. Durch Farn und Moos hat sich ein Teppich gebildet, der sich wie ein Schwamm anfühlt. Außerdem findet man Krähenbeeren, Echte Bärentraube, Sonnentau und Torfmoose. Weißkopfseeadler und Fischadler sind hier keine Seltenheit. In der Gebirgsregion befinden sich unter anderem Purpurtannen und Hemlocktannen. Es wachsen viele Wildblumen sowie Gräser und Riedgräser. Steinadler, Ohrenlerche, Kolkrabe, das Olympische Murmeltier, Streifenhörnchen und Grauhäher sind hier unter anderem zu Hause. Der Regenwald wiederum ist bevorzugtes Gebiet für Moose, Pilze, Amphibien und Insekten. Außerdem sind hier zu Hause Puma, Rotfuchs, Schwarzbär und Kojote. Hinzu kommen insgesamt 300 verschiedene Vogelarten.

Wegen der wenigen Sonnenstunden im Jahr wurde die Gegend um den Olympic-Nationalpark für die Vampir-Saga „Twilight“ als Rahmen der Handlung genutzt.